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Auch die Regionalliga hat spielfrei

Am Wochenende gibt es keinen Fußball. Das Nachholspiel vom nächsten Mittwoch in Jeddeloh ist (noch) nicht abgesetzt, weil gegen Lüneburg weniger als 1000 Zuschauer erwartet werden.

Mittwoch-Spiele bleiben noch im Plan

Die Mitteilung des Norddeutschen Fußballverbandes lautet wie folgt:

„Der Norddeutsche Fußball-Verband e.V. (NFV) als Träger der Regionalligen Nord hat beschlossen, den anstehenden Spieltag in der Regionalliga Nord der Herren, den A-, B- und CJunioren Regionalligen Nord sowie der Frauen- und Futsal-Regionalliga Nord aufgrund der aktuellen Lage abzusetzen. Der Coronavirus beeinflusst uns mit jedem Tag ein Stück mehr und noch ist nicht abzusehen, inwieweit die Folgen weiterhin auf das öffentliche Leben einwirken werden. 

Dass der Fußball in einem nie dagewesenen Maße betroffen ist, zeigen die Diskussionen der vergangenen Tage. Um eine sachliche und vorausschauende Analyse unter Berücksichtigung aller notwendigen Aspekte in den kommenden Stunden und Tagen durchführen zu können, hat der NFV beschlossen, den kommenden Spieltag (13.03.-16.03.2020) komplett abzusetzen. Davon betroffen ist auch das SPORT1-Spiel VfL Wolfsburg – SpVgg Drochtersen/Assel am Montag. 

Die Verbände tragen eine große Verantwortung, für die Durchführung des Spielbetriebs, für die Vereine, die Aktiven, die Fans und die vielen beteiligten ehrenamtlichen Helfer und ihre Familien. Diese Verantwortung nimmt auch der NFV sehr ernst. „Dennoch sind wir darauf angewiesen, klare und verbindliche Vorgaben seitens der Fachleute in den Gesundheitsbehörden zu erhalten, um bestmöglich in der Organisation des Spielbetriebs reagieren zu können“ äußerte sich NFV-Präsident Günter Distelrath zur derzeitigen Situation. 

Die Gesundheitsministerien der Länder Schleswig-Holstein, Bremen, Hamburg und Niedersachsen haben am gestrigen Tag gleichlautend die Maßgabe herausgegeben, die Durchführung von Veranstaltungen mit einer Teilnehmerzahl von 1000 und höher zu untersagen. Daher gilt für alle Regionalligen Nord ab dem 17.03.2020 vorerst folgende Regelung: Die angesetzten Spiele, bei denen nicht mehr als 1000 Zuschauer (bzw. Teilnehmer gesamt) erwartet werden, werden gemäß der Spielplanung durchgeführt. Voraussetzung dabei ist, dass die örtlich zuständigen Behörden die Durchführung von Fußballspielen nicht generell untersagen. Spiele, bei denen mehr als 1000 Zuschauer (bzw. Teilnehmer gesamt) erwartet werden, fallen unter die Untersagungsverfügung der Behörden und finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit als sogenanntes „Geisterspiel“ statt. 

Bei den betroffenen Partien stimmen sich die Vereine mit den jeweiligen spielleitenden Stellen ab, um dies zu gewährleisten. Folgend dieser Regelung finden die nächsten Spiele der Regionalliga Nord der Herren am Mittwoch, 18.03.2020 mit den Begegnungen TSV Havelse – Altona 93 und SSV Jeddeloh – Lüneburger SK Hansa (Nachholspiele vom 23. Spieltag) statt. 

„Wir befinden uns in einer Ausnahmesituation“, schildert Spielleiter der Regionalliga Nord der Herren, Jürgen Stebani, die Lage „wir müssen uns jetzt mit einigen Gedankenspielen befassen und dürfen dabei vor keiner noch so abwegigen Lösung zurückschrecken. Wichtig ist, dass wir dabei möglichst viele Interessen der Vereine unter einen Hut bekommen, natürlich unter der Maßgabe, dass die Gesundheit jedes Einzelnen an erster Stelle steht.“ 

Die Vereine werden angehalten, sich weiterhin über aktuelle Entwicklungen bei den zuständigen Behörden zu informieren und den Handlungsempfehlungen der Gesundheitsämter und des Robert-Koch-Instituts Folge zu leisten. Die aktuelle Entwicklung um das Coronavirus muss täglich neu bewertet werden. Wir werden diese genau beobachten und zu gegebener Zeit entscheiden, inwieweit wir den Spielbetrieb in der vorgesehenen Form weiterführen können.“



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Thema Auf- und Abstieg: Das weiß keiner. Am Montag wollen die Profi-Verbände im Fußball und Handball tagen. Es ist kaum vorstellbar, dass Beschlüsse gefasst werden, weil niemand weiß, wie lange die Auszeit dauern wird. Zu vermuten ist, dass Fußball-EM und Olympia betroffen sein werden. Was das bedeutet, auch für die Amateure, ist nicht absehbar. Aber wenn ihr mir einen Gefallen tun wollt: Mit Häme oder Optimismus auf Kosten anderer ist keinem geholfen. Die Situation ist ernst genug. Ob die. Champions League ihren Meister findet, Werder ab- oder der HSV aufsteigt, ist im Moment nicht wirklich von Belang. Den Italienern ist Juventus gerade auch egal.

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