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Das Geld der Bayern

Karl-Heinz Rummenigge legt sich mal wieder mit den Ultras an. Er spricht den kritischsten Hardcore-Fans das Recht zur Mitsprache ab. So etwas geht bei den Profis einfacher. Die sind gekauft.

Ansonsten  probt der Bayern-Chef den Rundumschlag. Die Einschaltquoten für Fußball im Fernsehen sind nach der Corona-Pause in den Keller gegangen - nicht, weil ARD und ZDF auch Gegnern der Geisterspiele das Wort gönnten, sondern weil die Sache langweilig wird. Der finanzielle Vorsprung der Bayern vergrößert sich mit jedem Erfolg. 

Nicht einmal die Aktiengesellschaft aus Dortmund sowie die extern gespeisten Klubs aus Leipzig, Leverkusen oder Wolfsburg können mithalten. Der alte Herberger-Spruch, die Faszination des Fußballspiels resultiere daraus, dass niemand weiß, wie es ausgeht, stimmt für die 2. und 3. Liga. Die 1. Liga hat sich von allem abgekoppelt.

Den Bayern sei ihr Geld gegönnt. In einer für den Profifußball entscheidenden Phase, als europaweit plötzlich Millionen und Milliarden ausgeschüttet wurden, trafen sie richtige Entscheidungen.

Die Nachfolger der damaligen Entscheidungsträger verwalten den Erbhof.



Wolfgang Ehlers

Wolfgang Ehlers
Wolfgang Ehlers, Jahrgang 1957, Redakteur im Verlag Boyens Medien seit über 23 Jahren, ist Dithmarscher von Geburt an und ein jahrzehntelanger Beobachter der Sportszene.

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