background
Uhr ·

Die Rundumschläge des Uli Hoeneß

So, der Paul Breitner soll nicht mehr auf die Ehrentribüne der Münchner Arena. Er war immer ein Mann des offenen Wortes. Gegen Uli Hoeneß wählte er ein Wort zu viel.

Das ist kein Thema, das die Sportöffentlichkeit beschäftigen müsste - führten die Bayern-Verantwortlichen nicht allzu oft das Wort „Familie“ im Mund. Man sollte es durch „Kumpanei“ ersetzen. 

Man kann darüber streiten, ob Uli Hoeneß, in seinem fortgeschrittenen Alter, ins Gefängnis gehörte. Der Schaden ist beglichen, eine Bewährungsstrafe wäre ausreichend gewesen. Aber genauso hätte er sofort aus der Vereinsführung ausscheiden müssen, um nie wieder zurückzukehren. Schon da ist den Bayern der moralische Kompass abhanden gekommen. 

Hoeneß ist durch seine Verfehlungen öffentlich gebrandmarkt. Das hat er selbst zu verantworten und rechtfertigt nicht die Rundumschläge der vergangenen Wochen.

Jetzt endlich müsste seine Zeit als Vereinspräsident abgelaufen sein. Zu befürchten ist aber, dass die Wagenburg hält.



Wolfgang Ehlers

Wolfgang Ehlers
Wolfgang Ehlers, Jahrgang 1957, Redakteur im Verlag Boyens Medien seit über 23 Jahren, ist Dithmarscher von Geburt an und ein jahrzehntelanger Beobachter der Sportszene.

« Zurück

Diskutiere über diesen Artikel

My Image


...Die einzige Verbindung zwischen Ulis Gefängnisaufenthalt und Breitners kleinem Stadionverweis, ist die Tatsache, dass man seit der Steuergeschichte weiß, dass der Ulli ein Handy mit Tasten hat. Und da hätte der Breitner vielleicht zuerst anrufen können, bevor er zu der nächsten Sportsendung rennt und erzählt wie doll es ihm doch nicht gefällt was da passiert. Das gehört sich so in [...]

...Die einzige Verbindung zwischen Ulis Gefängnisaufenthalt und Breitners kleinem Stadionverweis, ist die Tatsache, dass man seit der Steuergeschichte weiß, dass der Ulli ein Handy mit Tasten hat. Und da hätte der Breitner vielleicht zuerst anrufen können, bevor er zu der nächsten Sportsendung rennt und erzählt wie doll es ihm doch nicht gefällt was da passiert. Das gehört sich so in einer Familie....

(Keine Antwort)

Dein Kommentar