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Die Titanic zerbricht

Kyriakos Papadopoulos stand vor den Pressemenschen und wartete, bis auch jeder ihn verstehen konnte. Der Grieche ritt harte Attacken gegen den neuen HSV-Trainer Titz, der mutmaßlich ein Interimstrainer bleiben wird. Seine umformierte Mannschaft genügt den Ansprüchen der Liga nicht. Nach der Halbzeit war der HSV platt, hatte Hertha leichtes Spiel. Auch deshalb fand Papadopoulos, der auf die Bank Verfemte, offene Ohren.

Diekmeier, Hahn, Mavraj und Walace hatte es demütigender erwischt, denn ihnen wurde nur noch ein Tribünenplatz zuteil. Papadopoulos mag das befremdend finden. Aber es sind die Spieler, die den HSV Richtung Eisberg manövriert haben. 

Die Titanic zerbricht.

Bis zum Wochenende durfte Hamburg noch Hoffnung haben, dass es auf dieser Crash-Fahrt von Kölnern, Mainzern oder Wolfsburgern überholt werden würde. Doch mehr noch als die Konkurrenz patzt der HSV, der also die Fehlfahrt fortsetzt, unter dem dritten Trainer bereits.

„Rette sich, wer kann“, lautet die Devise. Nach Papadopoulos‘ Übersetzung: Jeder ist sich selbst der Nächste.



Wolfgang Ehlers

Wolfgang Ehlers
Wolfgang Ehlers, Jahrgang 1957, Redakteur im Verlag Boyens Medien seit über 23 Jahren, ist Dithmarscher von Geburt an und ein jahrzehntelanger Beobachter der Sportszene.

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Sehr bezeichnend,dass ausgerechnet ein Papadopoulos sich zu Wort meldet denn es zeigt einmal mehr ,wie bei vielen HSV Akteuren Anspruchsdenken und die Realität auseinander klaffen.
Nur zur Erinnerung,Papadopoulos und Mavraj wurden in der letzten Saison geholt um den HSV vor dem Abstieg zu retten und hatten auch grossen Anteil daran.
Sie hatten die HSV Defensive gefästigt und Papadopoulos [...]
Sehr bezeichnend,dass ausgerechnet ein Papadopoulos sich zu Wort meldet denn es zeigt einmal mehr ,wie bei vielen HSV Akteuren Anspruchsdenken und die Realität auseinander klaffen.
Nur zur Erinnerung,Papadopoulos und Mavraj wurden in der letzten Saison geholt um den HSV vor dem Abstieg zu retten und hatten auch grossen Anteil daran.
Sie hatten die HSV Defensive gefästigt und Papadopoulos hat sogar Offensiv Akzente gesetzt.
Diese Saison spielt Mavraj schon lange keine Rolle mehr und Papadopoulos fällt nur noch durch taktische Fouls auf oder wenn er seinem Gegenspieler hinterher hechelt um ihn zu fällen und den Schiri dann mit seiner Mimik zu ängstigen.
Vllt.auch ein Indiz dafür wie kurz die Halbwertzeit von Spielern ist die zum HSV kommen.
Wenn man sich zudem mal die Spiele der Mitkonkurenten anschaut muss man erkennen,dass dort viel mehr spielerische Klasse vorhanden ist,beim HSV wird ,bis auf die erste Halbzeit gegen Berlin, nur Fussball gearbeitet.
Jetzt ist der HSV da angelangt wo er sportlich hinhehört (Köln hat vs.Leverkusen gewonnen)die Hamburger sind wirklich die schwächste Mannschaft.
Ein weiteres Beispiel Walace,erst geholt obwohl vom Trainer gar nicht gewollt,als Perspektivspieler deklariert hiess es schon nach kurzer Zeit,er sei weiter als man gedacht hat.
Dann wieder aus dem Kader verbannt wollte er zur Winterpause den Verein verlassen.
Hollersbach holt ihn wieder in den Kader und kommuniziert,dass er ein zentraler Spieler im Mittelfeld werden kann.
Titz streicht ihn wieder aus dem Kader.
Noch ein Beispiel gefällig?
Die Torwartposition,Pollersbeck mit viel Vorschusslorbeeren verplichtet,in der Vorbereitung schon wieder auf die Bank gelandet,in der Winterpause von Gisdol aus Verzweifelung wieder ins Tor gestellt, drehte Hollersbach alles wieder auf Anfang und stellte Mathenia wieder rein.
Neuer Trainer,neuer Torwart,jetzt ist Pollersbeck wieder Nr.1
Noch einer?
Lassoga als Retter vergöttert war im Jahr darauf nur noch Ballast,seinem Nachfoger Bobby Wood geht es nicht besser,mal eingewechselt,oft ausgewechselt sorgte er auch schon dafür ,dass die Tribüne besser besetzt war.
Zu guter letzt stellt sich ein Andre Hahn,auch neu verpflichtet,dessen Leistung auch inflationär ist, vor die Kamera und possaunt ,,Wir sind der HSV,wir haben es immer geschafft!``
Ehrlich,wie authentisch ist das denn?
Sicher ein Fehler,nur auf die Millionen von Hr.Kühne zu setzen, ohne Konzept aber auch vertändlich,dass dem mal der Kamm schwillt bei soviel Dilettantismus.

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Titanic-HSV
Ich weiss nicht,ob der Vergleich angebracht ist.
Die Titanic galt vom Stapellauf bis zur Jungfernfahrt gerade 1 Jahr als unsinkbar,der HSV ist schon seit Jahren ein schrottreifer Seelenverkäufer der dem Untergang geweiht ist.

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Selbst der längst überfällige Abstieg des HSV wird in dem Verein nichts bewirken: man wird wieder irgendwelche Söldner aus allen Herren Länder verprlichten und hoffen den (doch bestimmt enorm wichtigen sofortigen) Wiederaufstieg zu bewerkstelligen. Mit etwas Gluck kann das dann klappen - mit Pech auch nicht. Aber der geneigte Fan wird auch dann weiterhin gerne sein Salär am Stadioneingang en [...]
Selbst der längst überfällige Abstieg des HSV wird in dem Verein nichts bewirken: man wird wieder irgendwelche Söldner aus allen Herren Länder verprlichten und hoffen den (doch bestimmt enorm wichtigen sofortigen) Wiederaufstieg zu bewerkstelligen. Mit etwas Gluck kann das dann klappen - mit Pech auch nicht. Aber der geneigte Fan wird auch dann weiterhin gerne sein Salär am Stadioneingang entrichten.
Es fehlen in dem Verein einfach Visionen und Leute mit Ahnung!
So kann das Ziel nur sein die Nr. 1 in der zweiten Liga der Nordvereine zu warden, aber mehr geht da wohl nicht.

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Selber schuld wer noch zu Heimspielen des Hsv geht. Ich habe Dauerkarte in Kiel, da wird noch was geboten. Beim Hsv doch nur dritklassige Söldner und Legionäre aus aller Herren Länder. ...

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