background
Uhr ·

Goretzkas Freude

Leon Goretzka ließ seiner Freude Lauf. Warum auch nicht? Der Nationalspieler hatte einen Treffer gegen Schalke 04 erzielt, seinen Ex-Verein. Schalker Fans, nicht weit weg von ihrem ehemaligen Idol, witterten Provokation und Verrat. 

Goretzka positionierte sich deutlich. Es sei seine Aufgabe, für den FC Bayern einzutreten. Und Sportler jubeln nun einmal im Erfolgsfall. Alles andere wäre scheinheilig.

Goretzka hat ein wahres Wort gesprochen. Wer im roten, blauen oder gelben Trikot spielt, hat die Pflicht und Schuldigkeit, alles für diese Farbe zu tun, auch wenn sie einmal eine andere war und vielleicht bald wieder eine andere sein wird. Es sind Momentaufnahmen großer Freude.

Jetzt sollten sie nur noch davon ablassen, in ewiger Treue das Vereinswappen zu küssen.



Wolfgang Ehlers

Wolfgang Ehlers
Wolfgang Ehlers, Jahrgang 1957, Redakteur im Verlag Boyens Medien seit über 23 Jahren, ist Dithmarscher von Geburt an und ein jahrzehntelanger Beobachter der Sportszene.

« Zurück

Diskutiere über diesen Artikel

My Image

Nübel wird gerade auf Schalke auf feinste gemobbt. Ein ganz trauriger Verein ist das...

(Keine Antwort)

Dein Kommentar