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Handball schlägt Fußball

Die Bundesliga ist in die Rückrunde gestartet. Großes Interesse weckte sie nicht. Das mag eine norddeutsche Sicht der Dinge sein, die sich mehr auf die noch pausierende 2. Liga konzentriert. Doch auch die Fernsehquoten geben Aufschluss.

Schon das Spiel der Bayern bei der TSG Hoffenheim, obwohl zur besten Zeit im Free-TV übertragen, fiel hinter die Quoten der Handball-Weltmeisterschaft zurück. Am Wochenende nicht anders: Wieder war Handball die deutliche Nummer eins, obwohl die Entscheidungen noch eine Woche auf sich warten lassen.

Das mag man als Momentaufnahme sehen. Es könnte aber auch ein Menetekel gegen das überzüchtete Fußball-Geschäft sein. Und eine Chance für andere. Handball, ehrlich betrieben, muss nicht notwendig Randsportart bleiben.



Wolfgang Ehlers

Wolfgang Ehlers
Wolfgang Ehlers, Jahrgang 1957, Redakteur im Verlag Boyens Medien seit über 23 Jahren, ist Dithmarscher von Geburt an und ein jahrzehntelanger Beobachter der Sportszene.

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Ich finde Handball eher stumpfsinnig. Da wird irgendwie immer nur aufs Tor gewumst das die Heide wackelt. Spielerische Elemente sind rar.

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Ich finde Fußball eher behäbig. Da wird irgendwie immer nur ins Aus gespielt das die Balljungen laufen müssen. Technische Elemente sind rar.

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Als langjähriger Fussballer sage ich, dass für die Zuschauer Handball der weitaus attraktivere Sport ist im Vergleich zu Fussball.
Beim Handball hast du im Prinzip alle 30 sekunden eine actionreiche Spielsituation, während ein Fussballspiel auch gerne mal 10/20/45 oder gar die vollen 90 Minuten sehr langweilig vor sich hinplätschern kann.
Insofern hat Handball deutlich mehr zu bieten [...]
Als langjähriger Fussballer sage ich, dass für die Zuschauer Handball der weitaus attraktivere Sport ist im Vergleich zu Fussball.
Beim Handball hast du im Prinzip alle 30 sekunden eine actionreiche Spielsituation, während ein Fussballspiel auch gerne mal 10/20/45 oder gar die vollen 90 Minuten sehr langweilig vor sich hinplätschern kann.
Insofern hat Handball deutlich mehr zu bieten.

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Das ist zu einfach gedacht. Hätte das Spielfeld nur 8+8 M wäre noch mehr action und hätte deiner Theorie nach also noch attraktiver für den Zuschauen. Dabei wäre es nur noch primitiver.

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TV-Quotenvergleich:
Fussball WM 2018
D - Mexiko 25,97 Mio
D - Schweden 27,48 Mio
D - Südkorea 25,43 ;io

Handball WM 2019
D - Korea 6,11 Mio
D - Rußland 6,67 Mio
D - Brasilien 7,92 Mio
D - Frankreich 8,58 Mio
usw

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Herr Ehlers,

ihnen ist doch aufgefallen, dass sie Vereinssport mit einer WM verglichen haben...Das ist kein guter Vergleich ganz objektiv betrachtet. WM mir WM oder vergleichbare Konstellationen in der Vergangenheit würden eher zur richtigen Meinungsbildung beitragen. Dieser Kommentar leider nicht.

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Es ist wundervoll zu erleben, wie friedlich und voller Begeisterung die Handball-WM derzeit in der BRD abläuft. Nicht nur die eigene Mannschaft wird famos unterstützt, nein auch unsere Gäaste erfreuen sich über die Zuschauerzahlen und die Begeisterungsfähigkeit des Publikums ihrer Wertschätzung. Als Beispiel hierfür mag das Spiel Brasilien - Kroatien gelten.

Und das wirklich Schön [...]
Es ist wundervoll zu erleben, wie friedlich und voller Begeisterung die Handball-WM derzeit in der BRD abläuft. Nicht nur die eigene Mannschaft wird famos unterstützt, nein auch unsere Gäaste erfreuen sich über die Zuschauerzahlen und die Begeisterungsfähigkeit des Publikums ihrer Wertschätzung. Als Beispiel hierfür mag das Spiel Brasilien - Kroatien gelten.

Und das wirklich Schöne am Handball ist ja, daß man als Fan der einen Mannschaft völlig problemlos neben einem Fan der anderen Mannschaft stehen kann - ohne bepöbelt zu werden oder Angst um die Gesundheit haben zu müssen.

Und auch das Verlieren ist nicht verboten - im Gegensatz zum Fuißball, wo bei einer Niederlage der Mob sich die Kapuzen überzieht, sich verhüllt und die Spieler am liebsten sofort lynchen möchte.
Beim Handball wird in der Regel die eigene Leistung anerkannt, auch wenn diese nicht gereicht hat.

Und ich persönlich hoffe seit langem, daß sich immer mehr Menschen von diesem völlig abgehobenen Profi-Fußball verabschieden und sich wieder darauf besinnen wo der Fußball herkommt: nämlich vom heimischen Bolzplatz.
Und wo er hingehört - in den Dorfverein. Und nicht in die überteurten Fußballtempel, wo der zhalende Zuschauer nicht mehr wegen dem Spiel hingeht, sondern um Gesehen zu werden.

Und jetzt wird weiter auf die deutsche Mannschaft gehofft! Mit dem Publikum kann fast Alles gelingen!

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Recht so. Support your local team

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äpfel birnen?
wie immer, egal, bzw. schexxegal - halbfinaaaaaaaleeeeeeeee!!!!!!

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