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Heldt vergreift sich im Ton

49 Jahre alt ist Horst Heldt am Sonntag geworden. Da ist noch nicht viel an Altersweisheit. Milde gestimmt war er erst recht nicht.

Hannovers Sportdirektor vergriff sich nach dem 1:1 im Ton. In der Sache lag er richtig. Der Elfmeter, der Hannover zwei Punkte kostete, war ein schlechter Witz. Auch im Kölner Videokeller haben sie an der Schwalbe vorbeigesehen. Das brachte Heldt so auf.

Die Diskussion ist wiederkehrend. Streitfälle nach Schiedsrichterentscheidungen sind abgelöst worden von Meckereien nach Videobeweisen. Im Prinzip hat sich also nichts geändert.

Nicht vergessen dabei: Das Unentschieden in Mainz entsprach dem Spielverlauf und Chancenverhältnis. Es war ein gerechtes Resultat. Und irgendwann und irgendwie gleicht sich sowieso alles wieder aus. Der Videoentscheid: Privileg der 1. Liga.

Und du weißt jetzt, was dir im Volkspark, auf St. Pauli oder im Holstein-Stadion ganz bestimmt nicht fehlt.



Wolfgang Ehlers

Wolfgang Ehlers
Wolfgang Ehlers, Jahrgang 1957, Redakteur im Verlag Boyens Medien seit über 23 Jahren, ist Dithmarscher von Geburt an und ein jahrzehntelanger Beobachter der Sportszene.

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ich kann Hottes Zorn voll und ganz nachvollziehen, zumindest bei der Elfer Entscheidung!!!
Außerdem macht ihn diese offene Art zu reden deutlich sympathischer und nahbarer. Er ist keine gesteuerte Marionette, die einfach nur Phrasen drischt!! Für mehr echte Typen in der Bundesliga - und gegen den Videobeweis!!! Video killed not only the radio star!!!

Moin Moin aus der Ferne!

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Ein echter Typ also, ausgerechnet der Kerl der den Knecht für die, sagen wir interessantesten Vorgesetzten der Liga macht/gemacht hat?

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Vollkommen richtige Reaktion von Heldt und auch im Ton absolut gerechtfertigt.
Diese Tomatenschiris müssen mal die Leviten gelesen werdern

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