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Hertha will schillern

Jürgen Klinsmann übernimmt Hertha BSC. Erst sollte er nur Aufsichtsrat sein, mit Sitz in den USA, jetzt gleich Trainer. Hoffentlich hat er sich ausreichend Heimfahrten garantieren lassen. 

Das Gelächter in Bayern wird jedenfalls groß sein. München, das darf man behaupten, ist die deutsche Fußball-Hauptstadt. In Berlin soll Politik gemacht werden, aber sie kriegen weder einen vernünftigen Flughafen noch eine vernünftigen Erstligisten hin.

Beim FC Bayern haben sie Klinsmann damals als schillernden Spindoctor der WM 2006 verpflichtet, der gleich ein paar Buddhas als Dachfiguren an der Säbener Straße aufstellen ließ. Hertha hat dem in vergangenen Jahren zunächst ebenfalls schilldernden, dann skandalösen Investor Windhorst für viele Millionen Euro viele Anteile verkauft. Da war dann auch der brave Pal Dardai nicht mehr gut genug, der als Cheftrainer das gehobene Mittelmaß garantierte - nicht mehr, nicht weniger. 

Von den Windhorst-Millionen wird jetzt etwas für die Abfindung draufgehen und einiges für den neuen Mann mit seinem neuen Stab und irgendwann wird von den Millionen nicht mehr viel da sein und die Selbstbestimmung weg. 



Wolfgang Ehlers

Wolfgang Ehlers
Wolfgang Ehlers, Jahrgang 1957, Redakteur im Verlag Boyens Medien seit über 23 Jahren, ist Dithmarscher von Geburt an und ein jahrzehntelanger Beobachter der Sportszene.

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