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Husum klettert auf Platz acht

Doppelpack in Bordesholm: Marco Pajonk, hier noch im Trikot von Strand 08. Foto: Seehausen

Angesichts des Verfolgerduells zwischen  dem SV Todesfelde und dem TSB Flensburg taten die anderen Mannschaften aus der Spitzengruppe ihre Pflicht: Der SC Weiche Flensburg 08 II gewann sein Heimspiel ebenso wie Phönix Lübeck beim TSV Bordesholm. Die Husumer SV brachte einen Punkt aus Eutin mit und kletterte in die obere Tabellenhälfte.

SC Weiche Flensburg 08 II – PSV Neumünster 4:1 (0:0)

Ausgerechnet in schweren Zeiten mussten die als Titelaspirant in die Saison gestarteten Polizisten zum Vizemeister. Nach vier Niederlagen in Folge war die Abstiegszone nicht mehr weit, so dass Trainer Thomas Möller sogar aus dem Kurzurlaub in Kopenhagen anreiste, um seinem Team zu helfen. „In Flensburg erwartet wirklich keiner etwas von uns. Vielleicht entwickeln wir deswegen die nötige Lockerheit“, hatte er der Holsteiner Zeitung erzählt.

So begannen die Gäste auch, hatten selbst gute Möglichkeiten für einen Führungstreffer, doch mit zunehmender Spieldauer setzte sich die Qualität des Tabellenführers durch, der allerdings Glück hatte, dass Marvon Kehl Sekunden vor dem Seitenwechsel nur den Pfosten traf. 

Doch nach dem Seitenwechsel fuhr Weiche die harte Tour. Fleming Barth, der ein Zuspiel von Marcel Cornils nur zwei Minuten später in die Maschen spitzelte. Gleich darauf war Cornils selbst nach einem verlängerten Einwurf zur Stelle und stellte das Ergebnis auf 2:0. Zwar verkürzte Kehl zehn Minuten später, aber postwendend markierte Cornils das 3:1 und setzte in den Schlussminuten auch noch den Treffer zum Endstand.

Schiedsrichter: Eike-Robert Kawen (Bad Schwartau).

Tore: 1:0 Barth (47.), 2:0 Cornils (49.), 2:1 Kehl (59.), 3:1 Cornils (62.), 4:1 Cornils (84.).

Eutin 08 – Husumer SV 2:2 (1:1)

Ohne ihre privat verhinderten Mittelfeldstrategen Thies Borchardt und Florian Ziehmer wollten die Rosenstädter dem zuletzt schwächelnden Aufsteiger nicht wieder in den Steigbügel helfen. Jedoch: Die HSV stellt die beste Auswärtsmannschaft der Liga und Eutin den viertschlechtesten Angriff. Es sprach also einiges für die Nordfriesen, obschon die auf ihre Torjäger Henrik Fleige und Sebastian Kiesbye verzichten mussten. Aber sie hatten einen Luca Steen, der jede Führung der Eutiner postwendend kassierte. 

Schiedsrichter: Max Rosenthal (Lübeck).

Tore: 1:0 Lepin (30.), 1:1 Steen (34.), 2:1 Matthiesen (65., Eigentor), 2:2 Steen (68.)..

TSV Bordesholm – 1. FC Phönix Lübeck 0:3 (0:2)

Ein Torjäger wie Marco Pajonk stünde jeder Mannschaft gut zu Gesicht. Mit seinen beiden Treffer stellte der Stürmer schon im ersten Abschnitt für Lübeck die Weichen auf Sieg.

Schiedsrichterin: Susann Kunkel (Eichede).

Tore: 0:1 Pajonk (6.), 0:2 Pajonk (36.), 0:3 Aouci (89.).

Inter Türkspor Kiel – VfB Lübeck II 2:3 (0:0)

Als Inter eine halbe Stunde vor dem Abpfiff mit zwei Toren führte, da keimten am Erich-Kästner-Weg schon Hoffnungen, den Abstand zum rettenden Ufer verkürzen zu können. Doch die Gäste glichen nicht nur in der Schlussphase aus, sondern nutzten in der dritten Minute der Nachspielzeit einen Strafstoß, um zu gewinnen.

Schiedsrichter: Jan-Christian Meyer (Todenbüttel).

Tore: 1:0 Sam (54.), 2:0 Kalma (59.), 2:1 Dombrowski (65.), 2:2 Bock (82.), 2:3 Korup (90., Strafstoß).



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