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Köln beschwert sich

In Köln liegen die Nerven blank. Das 0:2 gegen Hertha hätte es kaum noch gebraucht, um die Aussichtslosigkeit der Situation darzustellen.

Das ist die einzige Entschuldigung für die Äußerungen, die Toni Schumacher als Vizepräsident tat. Dass sich der 1. FC Köln um Hannovers Sportdirektor Horst Heldt bemüht, ist die eine Sache, die sich möglicherweise gegen die Zahlung einer Ablösesumme regeln ließe. Jedoch in die Belange eines anderen Vereins einzugreifen, indem er öffentlich von einem Zwist in Hannovers Führungsgremium spricht und damit das Interesse an Heldt rechtfertigt - damit hat sich Schumacher zu weit vorgewagt.

Diese Äußerung wird auf die Kölner zurückfallen. Mitleid und sogar Sympathie hatten sie verdient nicht zuletzt aufgrund verschiedener Schiedsrichterleistungen. Jetzt stehen sie als schlechter Verlierer da. Und mit diesem Ballast werden sie wohl in die 2. Liga gehen, von wenigen betrauert.



Wolfgang Ehlers

Wolfgang Ehlers
Wolfgang Ehlers, Jahrgang 1957, Redakteur im Verlag Boyens Medien seit über 23 Jahren, ist Dithmarscher von Geburt an und ein jahrzehntelanger Beobachter der Sportszene.

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