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Landeshandballverband bricht Saison ab

Schluss: Die HSG Marne/Brunsbüttel und der MTV Herzhorn werden den Spielbetrieb in der Schleswig-Holstein-Liga vorerst nicht mehr aufnehmen. Die Saison ist abgebrochen. Foto: Jensen

Verzicht auf Absteiger

Das war zu erwarten. Der Handballverband Schleswig-Holstein folgt einer Empfehlung des Deutschen Handball-Bundes und bricht die Saison ab. Die Erklärung des Landesverbandes:

1. Der Seniorenspielbetrieb bleibt bis 19.04.2020 weiterhin ausgesetzt. 

2. Der Seniorenspielbetrieb wird im Anschluss für den Spielbetrieb auf Landesebene, d.h. in den Schleswig-Holstein-Ligen Männer/Frauen und Landesligen Männer/Frauen abgebrochen. 

3. Der HVSH wird diese Regelung partnerschaftlich in die Gespräche mit dem Hamburger Handballverband für den Bereich der Oberligen Hamburg/Schleswig-Holstein Männer/Frauen aufnehmen. 

4. In Bezug auf alle relevanten Spielordnungsregelungen ist der 30.06.2020 das reguläre Saisonende. 

5. Im vorliegenden Fall des Abbruchs der Saison 2019/2020 wird es keine Absteiger im Seniorenspielbetrieb aus den Schleswig-Holstein-Ligen Männer/Frauen und Landesligen Männer/Frauen geben (Ausnahme: Bereits zurückgezogene Mannschaften). Hierdurch wird es keine Benachteiligungen für Vereine im Abstiegskampf der Saison 2019/2020 geben. Im Umkehrschluss wird es daher ausschließlich Aufsteiger in die Schleswig-Holstein-Ligen Männer/Frauen und Landesligen Männer/Frauen geben. 

6. Bzgl. der Wertung der Saison 2019/2020 ist noch keine finale Entscheidung gefallen. Hier sind für das HVSH-Präsidium und die HVSH-Spielkommission die Abstimmung mit der eingesetzten Arbeitsgruppe des Deutschen Handballbundes und den anderen Landesverbänden obligatorisch. Auf DHB-Ebene wird dszbgl. ein Bundesrat-Beschluss im Umlaufverfahren herbeigeführt werden. Das HVSH-Präsidium hat sein Votum bereits abgegeben und wird sich im Sinne der Einheitlichkeit über alle Landesverbände diesem demokratisch herbeigeführten Bundesrat-Beschluss anschließen. 

7. Das HVSH-Präsidium empfiehlt im Sinne der Einheitlichkeit eine Übernahme dieser Regelungen für die Regions- und Kreisebene. Das HVSH-Präsidium hatte bis zuletzt die Hoffnung, eine sportliche Entscheidung zur Beendigung der Saison 2019/2020 herbeiführen zu können. Die aktuellen Erkenntnisse aus der Entwicklung der Corona-Pandemie inkl. politischer Erlässe mit anschließender Sperrung von Schulen und Sporthallen lassen diese allerdings im Rahmen des Zeitfensters bis zum 30.06.2020 nicht mehr zu. Das HVSH-Präsidium trägt mit den vorgenannten Beschlüssen dem berechtigten Wunsch der Vereine, eine Planungssicherheit für alle Beteiligten herzustellen, gerne Rechnung.



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