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Neuer Anfang mit Titz

Wäre der Hamburger SV eine Katze, hieße es die Anhänger hoffen. Sieben Leben hat der Relegationsmeister noch nicht ganz aufgebraucht.

Wenn einem Verein in so einer aussichtslosen Situation noch die Rettung gelingen kann, dann dem HSV. Köln schafft es nicht. Die Verantwortlichen haben es vor Wochen erkannt und den Kontakt zum Kieler Coach Markus Anfang intensiviert. Sie zahlen sogar eine Ablösesumme, die nicht nötig gewesen wäre, sollte Kiel aufsteigen. Für die 1. Liga hat Anfang gar keinen Vertrag bei der KSV Holstein.

Die aber kann sich jetzt schnell nach einem Nachfolger umsehen. Der Name Titz fällt auffallend oft. Sportchef Becker steht eingestandenermaßen in regelmäßigem Kontakt mit dem aktuellen Hamburger Profitrainer. Diese Hängepartie wird spannend.

Christian Titz kann eher nicht auf Zeit spielen. Er wäre, wenn es so kommt, der Trainer, der - ob schuldig oder nicht - den ersten Abstieg des Hamburger SV zu verantworten hätte. Für den unwahrscheinlichen Fall des Klassenerhalts lägen ihm sicherlich viele zu Füßen - jedoch steckt der Wunsch nach einer großen Lösung in der HSV-DNA, wie die Vergangenheit zeigte.

Einen neuen Anfang mit Titz, den könnte es tatsächlich in Kiel am ehesten geben.



Wolfgang Ehlers

Wolfgang Ehlers
Wolfgang Ehlers, Jahrgang 1957, Redakteur im Verlag Boyens Medien seit über 23 Jahren, ist Dithmarscher von Geburt an und ein jahrzehntelanger Beobachter der Sportszene.

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