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Nübels Entscheidung für das große Geld

Alexander Nübel hat mit Marc-Andre ter Stegen demnächst etwas gemeinsam. Beide müssen auf das Karriere-Ende Manuel Neuers hoffen. Aus Eigenmitteln  gibt es kaum eine Chance, am Nationaltorwart vorbeizuziehen.

Dennoch ist Nübels Entscheidung, sich zum FC Bayern zu verändern, folgerichtig. Sein auslaufender Vertrag ist mehr wert als ein Sechser im Lotto. Talente dieser Kategorie werden locker mit einem zweistelligen Millionenbetrag gehandelt. Diese Ablösesumme sparen sich die Bayern. Man darf davon ausgehen, dass ein großer Teil in die Taschen Nübels und seines Beraters wandern werden.

Was sportlich herauskommt, bleibt abzuwarten. Der junge Mann ist nicht frei von Fehlern. Wie leicht man indes auch als Eigengewächs sogar aus einem durchschnittlichen Bundesliga-Kader fliegen kann, hat Nübel erlebt - er selbst verdrängte Ralf Fährmann, der Kapitän war auf Schalke.

Manuel Neuer macht keine Anstalten, sich aufs Altenteil zurückzuziehen. Alexander Nübel stehen harte Prüfungen auf der Ersatzbank bevor. Aber vielleicht verleiht ihn der FC Bayern ja. Aufs Kleingeld kommt es nicht so an.



Wolfgang Ehlers

Wolfgang Ehlers
Wolfgang Ehlers, Jahrgang 1957, Redakteur im Verlag Boyens Medien seit über 23 Jahren, ist Dithmarscher von Geburt an und ein jahrzehntelanger Beobachter der Sportszene.

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