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Pokalfinalspiele für August geplant

Ob Fans des SV Todesfelde zum Pokalfinale zugelassen werden, ist fraglich. Foto: Nawe

Nach einer Mitteilung des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes

Die Landesverbände im Deutschen Fußball-Bund haben sich verständigt, die fünfte Auflage des Finaltags der Amateure am 22. August 2020 durchzuführen, soweit es die behördlichen Verfügungslagen zur Eindämmung des Coronavirus in den jeweiligen Bundesländern zulassen. Eine Freigabe durch die Zentrale Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) für den Finaltag der Amateure liegt bereits vor. Die ARD plant, die Pokal-Konferenz erneut bundesweit live im Ersten zu übertragen.

„Wir hoffen, dass die Verfügungslage in Schleswig-Holstein eine Austragung unseres Pokalfinals im August zulässt. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, dass sich unsere Finalisten im Vorfeld ausreichend vorbereiten können!“, betont Uwe Döring, Präsident des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes. Für das  Pokalfinale haben sich bei den Herren bereits vor der Corona-Pandemie der SV Todesfelde und der VfB Lübeck qualifiziert. Bei den Frauen stehen der SV Henstedt-Ulzburg und Holstein Kiel im Finale.

Aufgrund der Corona-Pandemie musste der ursprünglich für den 23. Mai terminierte Finaltag der Amateure 2020 verlegt werden. Die 21 Landesverbände hatten sich jedoch bereits im Mai auf das Ziel geeinigt, die Ermittlung der Landespokalsieger sowie die Meldung der Teilnehmer für den DFB-Pokal 2020/21 auf sportlichem Weg vorzunehmen. Aufgrund der seitdem verbesserten Infektionslage in Deutschland soll die überwiegende Zahl der Landespokalendspiele am 22. August 2020 ausgetragen werden. Die genaue Sendezeit in der ARD befindet sich derzeit noch in der Abstimmung.

Steffen Simon, als Sportchef des WDR verantwortlich für die Koordination der Livekonferenz im Ersten, sagt: „Aufgrund der dynamischen Entwicklungen im organisierten Fußball sind die Landesverbände kurzfristig mit der Bitte an die ARD herangetreten, den verlegten Finaltag 2020 im Ersten und auf sportschau.de zu übertragen. Die genauen Details und die Sendeabläufe müssen noch mit den beteiligten Landesrundfunkanstalten besprochen werden. Ich freue mich aber, dass der Finaltag der Amateure wieder im Ersten zu sehen sein wird.“

Der SHFV und die beiden Finalisten des Frauenwettbewerbs befinden sich derzeit im Austausch darüber, in wie weit das Finale der Frauen am 22. August im Rahmen des Finaltags der Amateure eingebettet werden kann. Hintergrund ist ein möglicher Saisonstart der Frauen-Regionalliga Nord im Oktober und die damit verbundene Sommerpause, die über den 22. August hinausgehen würde.

„Der Austragungsort unseres Pokalfinals ist abhängig von den am Veranstaltungstag geltenden behördlichen Auflagen. Sobald wir wissen, in welchem Rahmen die Veranstaltung möglich ist, werden wir endgültig einen Austragungsort festlegen können“, sagte Döring.

Ob und in welchem Umfang Zuschauer zu den Pokalendspielen zugelassen werden, ist noch offen. Aktuell gehen die Landesverbände davon aus, dass es zu unterschiedlichen Regelungen kommen wird – abhängig von den örtlichen Verfügungslagen. Auch steht noch nicht fest, ob alle 21 Landesverbände am Finaltag der Amateure teilnehmen können. Dazu befinden sich alle Verbände in Abstimmung mit den jeweiligen Landesregierungen.



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