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Rathjens ist der Mann des Spiels

Vergebliche Liebesmüh: Rafael Kretschmer streckt sich auf dem Weg zurück ins Tor nach dem Wurf seines Gegenübers, Mathis Rathjens (3. von links, ganz hinten). Tobias Herrmann Giesecke (Nummer 10) hat den besten Blick auf das Torwart-Tor. Foto: Skowasch

Der Bann ist gebrochen: Nach sieben verlorenen Pflichtspielen in Folge hat die HSG Weddingstedt/Hennstedt/Delve beim Final 4 um den Handball-Landespokal endlich wieder einen Sieg eingefahren. Im kleinen Finale schlug der Handball-Oberligist den gastgebenden Schleswig-Holstein-Ligisten HSG Tarp-Wanderup verdient mit 31:25. In die Pause war es mit einem 14:11 gegangen. 

„Wir haben 50 Minuten lang ein gutes Spiel gemacht“, sagte Trainer Jan Niklas Richter, der seine Spieler wie schon am Vortag aus dem so unglücklich verlorenen Halbfinale gegen den späteren Pokalsieger Neumünster viel Selbstvertrauen für den Kampf gegen den Abstiegskampf sammeln sah. Kurze Schwächeperioden lösten die Dithmarscher gekonnt, dabei jederzeit auf Torhüter Mathis Rathjens bauend, der dem Gegner nicht nur vier von sechs Siebenmetern abkaufte, sondern sogar selbst zum 24:17 ins leere Tor traf (51.). Kein Wunder, dass der Mann mit der Nummer 12 später als Man of the Match ausgezeichnet wurde.

HSG Tarp-Wanderup: Kretschmer, Döhring – Stockhaus (1), Worm (2), Hein (4), Cardel (5), Petersen (1), von Petersson, Schroedter (1), Bülk (1), Bandemer (1), Brogmus (6/2), Boelk (3), Erichsen.

HSG Weddingstedt/Hennstedt/Delve: Hinrichs, Rathjens (1) – Christiansen (3), Schacht (3), Giesecke (4), Fisahn (3), Schulz (4), Schröder, Luka Schmidtke (6/2), Klein, Boldt, Pohlmann (4), Friedrichs (3/1).

Schiedsrichter: Doose/Isler (Rendsburg); Zuschauer: 120.

Zeitstrafen: zwei – zwei.

Spielfilm: 0:1 (1.), 2:2 (4.), 2:5 (8.), 4:7 (11.), 4:9 (15.), 8:14 (23.) – 13:14 (34.), 13:17 (38.), 15:18 (42.), 15:20 (43.), 17:22 (48.), 17:24 (51.), 19:26 (53.), 21:26 (54.), 23:27 (56.), 23:29 (58.).

Mehr in der Montag-Zeitung vom 17. Dezember.


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