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Ribery und ein blutteures Steak

Die Dekadenz kam in einem goldenen Tomahawk daher. Darin ließ sich Franck Ribery ein Steak zum Preis von mehr als 1000 Euro servieren. Er machte das selber öffentlich. Guten Hunger!

Man muss für derlei Blödsinn angesichts der Weltlage kein Verständnis aufbringen. Man kann auch sagen, dass jeder erst einmal vor der eigenen Tür kehren solle. Wer sich aber so in den sozialen Medien bewegt, wie es die meisten Fußball-Profis, auch zur Steigerung ihrer Bekanntheit und ihres Marktwerts, tun, der muss mit Gegenwind rechnen.

Ribery hat seine Kritiker, ebenfalls im Internet, auf ordinärste Weise beschimpft. Wohlan, er macht dies unter seinem Klarnamen, aber was zu weit geht, geht zu weit. Die Verrohung der Sitten geht über ein blutteures Steak hinaus.

Der FC Bayern täte gut daran, Ribery aus seinem Vertrag zu entlassen - lieber früher als später.



Wolfgang Ehlers

Wolfgang Ehlers
Wolfgang Ehlers, Jahrgang 1957, Redakteur im Verlag Boyens Medien seit über 23 Jahren, ist Dithmarscher von Geburt an und ein jahrzehntelanger Beobachter der Sportszene.

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