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Wasserball-Turnier in Meldorf

Die Wasserball-Männer der Meldorf Seals sind auf die neue Saison gut vorbereitet.

Nach einer Mitteilung der Seals

Da in Asien das Wasserballspiel boomt, hatte die FINA zu den Weltmeisterschaften 2019 in Gwangju die Regeln angepasst. Die Entwicklung vom Zweikampf betonten zum schnelleren, torreicheren Spiel wurde deutlich. 

Beim Supercup zeigte sich im Spiel der besten deutschen Mannschaften, Waspo Hannover gegen Spandau 04 Berlin, dass die Umsetzung bei Spielern und Schiedsrichtern noch viel Übung bedarf. Der Rekord von 40 persönlichen Fouls, die mit Hinausstellung oder 5-Meter-Strafwurf geahndet werden, führte dazu, dass die Spandauer zum Schluss die Feldspieler ausgingen und der zweite Torwart im Feld mitspielen musste. Hannover gewann mit einem Tor Vorsprung. 

Diese vielen Fouls ergaben sich, weil Halten oder Sperren sowie taktische Fouls schneller und schärfer bestraft werden. Die Meldorf Seals haben ihre elektronische Spielanzeige upgedatet, sodass sie sowohl die normalen 30 Sekunden Angriffszeit als auch die verkürzten 20 Sekunden bei einer Hinausstellung oder nach einem Eckball anzeigen kann. Zudem wurde eine Schiedsrichter-Kommunikations-Anlage gekauft, damit ein erfahrener Schiedsrichter mit einem Einsteiger pfeifen und ihm helfen kann. Jetzt gilt es bis zum Rundenbeginn mindestens vier Kamprichter-innen und zwei neue Schiedsrichter-innen auszubilden.

Saisonbeginn mit gemischter Mannschaft bei den Meldorfer Wasserballern

Mit einem Wasserballturnier beginnt die heiße Phase der Saisonvorbereitung bei den Meldorf Seals. Da wieder einige junge Spieler zum Studium oder zur Ausbildung weg gegangen sind, aber aus der Jugendmannschaft und ältere Schwimmsportbegeisterte dazu gekommen sind, wird das Oberliga-team bunt gemischt wie noch nie sein. Zudem müssen auch die neuen Regeln gefestigt werden. Am Freitag wird im Vorraum ab 18 Uhr und im Meldorfer Hallenbad ab 19.45 Uhr eine Regelschulung in Theorie und Praxis durchgeführt. Mareike Müller, Zweitliga-Schiedsrichterin der Seals, wird wieder das Wichtigste anschaulich präsentieren.

Am Sonntag veranstalten die Seals im Meldorfer Bad von 13 Uhr bis 18 Uhr ein Turnier jeder gegen jeden mit dem TV Keitum, Wiking Kiel, SZ Elmshorn und Ahrensburger TSV. Es wird jeweils ein Viertel unter regulären Bedingungen gespielt. Alle Teams müssen auch Schiedsrichter und Kampfrichter stellen, um insbesondere mit der Shot Clock und dem Bluetooth-Schiri-System zu üben.

Die Meldorfer konnten dank der Unterstützung des FMF und dem Hallenbad Personal im Sommer im Freibad trainieren. Mit einer Damen- und einer Herrenmannschaft nahmen sie beim eigenen Turnier in der Büsumer Familienlagune, dem Elbcup und am internationalen Turnier in Buxtehude teil.

Bedauerlicherweise hat sich während der langen Umbauphase des Schwimmzentrums Itzehoe das Itzehoer Team aufgelöst. Somit ist die Spielgemeinschaft mit dem SC Itzehoe beendet. Die sich daraus ergebenden finanziellen, mannschaftlichen und räumlichen Probleme werden die Seals aber meistern. Sie sehen das eher als Ansporn neben der Oberligamannschaft noch eine Damenmannschaft aufzubauen und die Jugendmannschaft wieder fit für den Nord-West-Cup zu machen.



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