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Weddingstedt belohnt sich nicht im Landespokal

Jan Boldt hat Wittorfs Tim Kreft abgeschüttelt und erzielt das erste Tor des Halbfinales, das seine Farben trotzdem um ein Tor verlieren. Foto: Skowasch

Das hätte nicht sein müssen. Im zweiten Halbfinalspiel um den Handball-Landespokal verlor die HSG Weddingstedt/Hennstedt/Delve das Oberliga-Duell mit der SG Wift Neumünster mit 26:27 (16:15). Erst in der 55. Minute hatte der Sieger in einer spannenden Partie die Führungsarbeit übernommen. Die Entscheidung fiel durch einen Siebenmeter von Fridtjof Koslowski 30 Sekunden vor Schluss.

Von einem Duell auf Augenhöhe sprach hinterher SG-Trainer Haß, der auch einen Weddingstedter Sieg für möglich erachtet hätte. „Es war das erwartet schwere Spiel“, sagte er nach einem typischen Pokalspiel, das fair, aber sehr kampfbetont geführt worden war. „Wir waren die bessere Mannschaft“,  haderte sein Weddingstedter Kollege Jan-Niklas Richter, der aber einen wichtigen Schritt auf dem Weg zum Klassenerhalt sah. „Wir haben uns Selbstvertrauen für den Abstiegskampf geholt. Ein Pokalsieg wäre natürlich schön gewesen, aber die Oberliga ist wichtiger.“

HSG Weddingstedt/Hennstedt/Delve: Hinrichs, Rathjens - Christiansen (1), Schacht, Giesecke (1), Fisahn (2), Schulz, Schröder (2), Luca Schmidtke (2), Klein, Boldt (5), Pohlmann, Friedrichs (13/2).

SG Wift Neumünster: Titze, Hoffmann - Schmidtke, Kretschmer (8), Kadenbach, Lorenzen (5), Matthias Koslowski (1/1), Hannemann, Plöhn, Fridtjof Koslowski (8/6), Kreft (2), Moritz Haß (3), Louis Haß.

Schiedsrichter: Lauenroth/Surrow; Zuschauer: 250.

Zeitstrafen: vier - zwei.

Rote Karten: Schulz (16., Foulspiel), Kadenbach (42., Foulspiel).

Spielfilm: 1:0, 1:1 (1.), 3:1 (3.9, 4:2 (4.), 6:3 (6.), 6:6 (10.), 7:7 (12.), 10:7 (16.), 11:8, 11:10 (20.), 13:10 (22.), 13:12, 15:12 (26.), 15:14 (29.) - 17:15 (34.), 17:17 (37.), 19:17 (41.), 19:18 (41.), 21:18 (44.), 21:21 (47.), 24:23 (53.), 24:25 (55.), 24:26 (58.), 26:26 (59.), 26:27.

Wird aktualisiert. Mehr in der Montag-Zeitung vom 17. Dezember.



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