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Die Spannung steigt

Erfolgsreiterin: Isabell Werth.

Diese Qualifikation verspricht am Sonntag eine spannende Weltcup-Dressur bei den VR Classics, dem internationalen Reitturnier von Neumünster: Mit dem Sieg von Isabell Werth (Rheinberg) endete der Grand Prix de Dressage, eine schwere Prüfung mit vier Sternen. Im Sattel von Don Johnson verbuchte die erfolgreichste Dressurreiterin der Welt 75,780 Prozentpunkte. „Ich habe nicht viel zu meckern“, sagte Werth, die ihr einstiges Erfolgspferd erstmals in der Weltcup-Saison vorgestellt hatte.

„Ich möchte eine zweite Wahl haben, wenn etwas mit Weihegold sein sollte“, erklärte Werth, die mit ihrem aktuellen Top-Pferd die Qualifikation für das Finale in Omaha längst sicher hat. Das Traditions-Turnier in der Holstenhalle ist dabei eine wertvolle Standortbestimmung. „Die Halle ist schon mit einer hohen Geräuschkulisse versehen“, sagte Werth, die vor der Niederländerin Madeleine Witte-Vrees gewonnen hatte, die im Sattel von Cennin auf 74,100 Prozent kam. Dritte wurde Helen Langehanenberg (Havixbeck), die Damsey 73,200 verbuchte. Witte-Vrees war bei ihrer Holstenhallen-Premiere ebenfalls beeindruckt und will am Sonntag in der Weltcup-Prüfung ein paar Schwierigkeiten mehr einbauen. „Mein Pferd ist ja nicht so schreckhaft.“

Die gute Frau weiß ja gar nicht, was da am Sonntag auf sie zukommt. Die Qualifikation verspricht Spannung. Und die Atmosphäre in der dann überfüllten Halle wird nicht zu vergleichen sein mit der am Vortag…



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