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Eagles wollen gegen Schwelm nachlegen

Zu einem Heimspiel ohne Zuschauer erwarten die Itzehoe Eagles am Sonnabend die Mannschaft aus Schwelm. Foto: Jensen

Nach einer Mitteilung des Vereins

Die Itzehoe Eagles sind Elfter in der  2. Basketball-Bundesliga ProB, die EN Baskets Schwelm Fünfter. Mit einem Sieg am Sonnabend allerdings würden die Eagles die Nordrhein-Westfalen überholen – es ist früh in der Saison, die Abstände sind klein. Die Partie im Sportzentrum am Lehmwohld beginnt um 19.30 Uhr, natürlich wieder ohne Zuschauer. Im Livestream ist sie zu sehen auf www.eagles-basketball.de unter dem Punkt ProB-Team, und zwar dieses Mal frei zugänglich ohne Gebühr. 

Die Vorsaison beendete Schwelm auf dem zweiten Platz, punktgleich mit dem Nordmeister aus Itzehoe. Ihr Team konnten die Baskets fast vollständig zusammenhalten, „eine gute, kompakte Mannschaft“, urteilt Eagles-Coach Patrick Elzie. Der Kader sei weniger breit als bei anderen, Schwelm agiere im Wesentlichen mit zehn Spielern. „Aber diese Zehn haben es in sich.“ Montrael Scott sei neben dem Bochumer Niklas Geske der beste Point Guard der Liga, die Stärken des früheren Eagles-Spielers Milen Zahariev sind nur zu gut bekannt, dazu weitere Eckpfeiler wie Nikita Khartchenkov und Anell Alexis sowie mit dem 2,18 Meter langen Daniel Mayr der größte Spieler der Liga. „Das wird eine Herausforderung für unsere Mannschaft“, sagt Elzie. 

Allerdings habe Schwelm wie viele andere Startschwierigkeiten, von vier Spielen wurden zwei verloren, wenn auch unglücklich. Vergangenes Wochenende gab es ein 78:79 gegen Köln in eigener Halle, weil der Gegner in der letzten Sekunde drei Freiwürfe bekam und alle traf. Die Eagles dagegen holten mit dem 97:85 gegen Münster die ersten Punkte. Das klare Ziel: „Mit einem Sieg wollen wir wieder ein bisschen in die Spur kommen“, sagt Elzie. 

Dafür müsse die Mannschaft ihr eigenes Spiel durchsetzen und so gut treffen wie gegen Münster: Die Quote sei deutlich besser gewesen als in den drei Partien zuvor. Auch mit der Trainingswoche war der Coach zufrieden inklusive der neu installierten Laufeinheit am Montag: Da gehe es nicht nur um Kondition, sondern auch um einen freien Kopf und Zusammenhalt im Team. Die Atmosphäre in der Halle wird gegen Schwelm sein wie gegen Münster: „Ganz komisch. Wir brauchen unsere Fans“, sagt Elzie. Es fehle das gute Gefühl, vor den eigenen Zuschauern in voller Halle zu spielen. Aber damit habe auch jede andere Mannschaft in der Liga zu kämpfen – „trotzdem müssen wir unsere Leistung bringen“.



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