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Heulen und Klappern in Dortmund

Sebastian Rode fühlte sich berufen, etwas zur Diskussion um Borussia Dortmund beizusteuern. Man wusste fast nicht mehr, dass er zum BVB gehört. Rode ist dauerverletzt. Das hielt ihn nicht davon ab, sich über die Degradierung des Kollegen Schmelzer, jedenfalls über den Stil, zu mokieren. Außerdem habe BVB-Interimstrainer Stöger ohnehin keine Zukunft in Dortmund.

Rode jammert über den Verein, der Verein über dessen Indiskretion, die wohl mit einer Geldbuße belangt werden soll - die Nerven liegen blank bei der westfälischen Nummer zwei (hinter Schalke), die am Wochenende gegen Hoffenheim noch schnell mal die Champions-League-Teilnahme absichern müsste.

Und wer das alles zusammenfasst, erkennt, warum es Dortmund trotz der millionenhohen Transfereinnahmen für Dembele und Aubameyang so schlecht geht. Mit Heulen und Zähneklappern hat es noch niemand nach oben geschafft.



Wolfgang Ehlers

Wolfgang Ehlers
Wolfgang Ehlers, Jahrgang 1957, Redakteur im Verlag Boyens Medien seit über 23 Jahren, ist Dithmarscher von Geburt an und ein jahrzehntelanger Beobachter der Sportszene.

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