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Holsteiner im Pokalfieber

Unvergesslich: Jae-Sung Lee trifft im Elfmeterschießen gegen Manuel Neuer. Der Branchenführer aus München ging an der Förde baden. Foto: Nawe

Dortmund, Leipzig? Oder vielleicht doch der große Unbekannte? Fußball-Zweitligist Holstein Kiel fiebert diesen Sonntag  (18.30 Uhr/ARD) der Auslosung des DFB-Pokalhalbfinales entgegen. Aber wen präferieren die Redakteure unserer Zeitung?

„Dortmund und am besten auswärts“, sagt Wilfried Skowasch. „Die Borussia ist offensiv gewiss eine Herausforderung für die beste Abwehr der Zweiten Liga. Aber hinten liegt schon einiges im Argen bei den Westfalen, so dass das Weiterkommen nicht unmöglich ist für Holstein. Und am besten auswärts, wo sich die Kieler leichter tun als auf eigenem Platz. Aktuell ist die gelbe Wand ja farblos, aber allemal ein Erlebnis für jeden Fan und Fußballer. Das wäre schon eine weitere Erfahrung für junge Kieler."

Rote Bullen auf holsteinischem Geläuf wünscht sich Wolfgang Ehlers. Da sähe man einen Dithmarscher, nämlich Till Müller, mal wieder auf Stippvisite im Norden. Vor knapp einem Jahr wechselte der ehemalige Oberliga-Spieler des Heider SV aus der Medienabteilung des Hamburger SV zu RB Leipzig, wo er als Pressesprecher die Konferenzen leitet.

Ein gutes Omen wäre das für den Gastgeber. Als Müller vor Weihnachten 2018 mit dem HSV in Kiel gastierte, gewann - die KSV Holstein.

Werder Bremen würde Philip Hentschel gerne als Gegner der Störche im Holstein-Stadion sehen. Die Kieler haben bereits als Außenseiter geglänzt, sind ihrer Rolle als Favorit mehrfach gerecht geworden. Was auf dem Weg nach Berlin noch fehlt, ist ein schickes Nord-Duell. In Fin Bartels hat die KSV zudem einen langjährigen Bremer in ihren Reihen. Ein Spiel, das Charme und Geschichten verspricht. Man muss schließlich auch an sich denken.

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