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Schwarz-Weiß-Fernsehen

Im Pokal in Schalke gab es wieder so einen Fall: Der Schiedsrichter versagte einem Treffer die Anerkennung, und es war eine Entscheidung, die überprüft gehört hätte. Das angebliche Handspiel des Schalker Schützen di Santo musste man nicht als solches erkennen. Aber der Schiedsrichter hatte schon vor dem Schuss gepfiffen. Damit war das Spiel unterbrochen.

Die Groteske in Mainz, als die Mannschaften aus der Kabine und die Zuschauer vom Wurststand zurückgeholt wurden, war noch nicht vergessen. Hier immerhin war das Handspiel im Freiburger Strafraum eindeutig. Aber zum Lachen ist das alles nicht mehr.

Fußball ist nicht notwendig gerecht. Die bessere Mannschaft hat eine größere Chance, das Spiel zu gewinnen, aber keine Sicherheit. Über die Saison, wurde immer gesagt, gleicht sich das aus mit Glück und Pech, Entscheidungen und Fehlentscheidungen. Generell wird das stimmen, im Einzelfall nicht.

Schalkes Aus in einer K.o.-Runde lässt sich nicht revidieren und ausgleichen. Ob fernsehüberwacht oder nicht - im Pokal gibt es nur schwarz oder weiß.



Wolfgang Ehlers

Wolfgang Ehlers
Wolfgang Ehlers, Jahrgang 1957, Redakteur im Verlag Boyens Medien seit über 23 Jahren, ist Dithmarscher von Geburt an und ein jahrzehntelanger Beobachter der Sportszene.

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