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Stefan Jensen mit viel Auftrieb

Stefan Jensen und Cyrus kamen mit dem Marner Boden gewinnbringend gut zurecht. Foto: Jensen

Westküstenturnier in Marne wird Opfer heftiger Regenfälle

Der Wettergott hatte es nicht gut mit ihnen gemeint. Das Westküstenturnier des Reit- und Fahrvereins Germania Marne drohte besonders am Sonnabend ein Opfer starker Regenfälle zu werden. „Natürlich hatten wir irgendwann den Punkt, an dem wir entscheiden mussten, wie wir jetzt weitermachen“, berichtet Germania-Vorsitzender Jan Brahms von einer prekären Situation. „Letztlich wurde der Parcours entschärft, einige Elemente entfernt, um Pferd un Reiter die größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten.“ Die aber war vielen Teilnehmern ganz offensichtlich dennoch nicht hoch genug, denn bei vielen Nennungen blieb es bei einem Eintrag auf dem Papier. „Die Besitzer entscheiden natürlich zum Wohl von Reiter und Pferd. Das muss man respektieren.“ Die Folgen waren erheblich. „Gerade Sonnabend hatten wir einen erheblichen Einbruch bei Reitern und Zuschauern.“ Und auch am Sonntag entschieden sich viele Reiter gegen einen Ritt auf dem aufgeweichten Marner Boden. Die abschließende Springprüfung Klasse S* musste mit lediglich zwei Startern auskommen. Der spätere Sieger, Stefan Jensen, trat mit zwei Pferden an und landete somit auch zweimal auf dem Podium. Siegreich war er mit Cyrus. Für die kommenden Ausgaben möchte Brahms ein ähnliches Szenario wie in diesem Jahr verhindern. „Für die Zukunft müssen wir uns Gedanken machen, für Fälle wie in diesem Jahr Konzepte entwickeln und Anpassungen vornehmen.“ Ob dies Investitionen in den Platz bedeuten, wollte Brahms nicht ausschließen. „Das ist sicherlich eine Möglichkeit.“ Eines indes konnte der Vorsitzende ausschließen. Finanziellen Schaden habe der Verein durch das verregnete Wochenende nicht erlitten.  


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